Deutschland / Landsberg am Lech. Punkt zum Glockenschlag ins neue Jahr (oder so ungefähr) bin ich mit meiner Wandgestaltung in der Zederpassage am Hauptplatz von Landsberg fertig geworden. Die Neugestaltung der tristen Passage setzt neue Impulse für urbane Kunst in Kleinstädten und wurde in Zusammenarbeit mit dem hiesigen Galerieverein umgesetzt.

Mit dieser Wandgestaltung schafft der Galerieverein Landsberg am Hauptplatz – mitten im Herzen der Landsberger Altstadt – einen besonderen Ort für urbane Kunst.

Galerieverein Landsberg meets „urban art“ in der Zederpassage

Das Projekt wurde durch den Galerieverein Landsberg und den Einsatz von Silvia Großkopf mitgetragen. Sie setzte mit ihrer Arbeit als Vorsitzende des Vereins den Impuls, neuen Kunstformen Raum zu geben und ermöglichte somit die Gestaltung der Zederpassage. Vielen Dank!

„Mit seiner Streetart-Intervention verschönert er dauerhaft die Zederpassage am Hauptplatz von Landsberg. Die Wandgestaltung wird mit eigenen entwickelten Schablonen umgesetzt. Das Schablonenkonzept „neue Ornamente“ setzt sich mit Ornamenten auseinander, welche die Form von Masken ergeben. Durch Duplikation der Motive entstehen aufwendige geometrische Muster, welche zugleich durch ihre bunte Farbgebung, aber auch Detailreichtum überzeugen.“

Galerieverein Landsberg, Silvia Großkopf
Neue Ornamente: das Hauptmotiv in der Zederpassage am Hauptplatz von Landsberg am Lech - Galerieverein Landsberg - 2023 - Streetart-Gestaltung durch Erwa.One - aufwendiges Stern-Förmiges Mandala gesprüht mit Schablonen
Neue Ornamente – Zederpassage am Hauptplatz von Landsberg am Lech – Galerieverein Landsberg – 2023

Der Galerieverein Landsberg setzte den Impuls für die Gestaltung der Zederpassage

Der Galerieverein Landsberg e.V. fördert Kunst und Kultur in Landsberg. Inmitten der Altstadt, in der Zederpassage am Hauptplatz gelegen, bieten die Ausstellungsräume lokalen und regionalen Künstlern die Möglichkeit ihre Kunst zu präsentierten. Unter dem Vorsitz von Silvia Großkopf setzte der Verein neue Impulse und ermöglichte die Aufwertung der Zederpassage durch ein Wandbild. Ziel der Intervention war es dabei sowohl die Passage attraktiver zu gestalten, als auch auf die darin gelegenen Geschäfte aufmerksam zu machen.

Menschliche Begegnungen

Ob „Günni“ vom veganen Restaurant oder Osman vom Fast-Food Fume und nicht zu vergessen Klaus Strahlendorf, welcher die Galerieräume vom Galerieverein beaufsichtigt. In einem Monat konnte ich unglaublich vielen Menschen begegnen. Mal spontan, mal während einem Essen, oder zwischen den Türangeln.

An einem Abend – kurz vor Weihnachten, verirrte sich sogar ein Geburtstagskind mit Begleitung in der Passage – der Weihnachtsmarkt hatte bereits zu. So entstand auch dieses schöne Foto.

Besonders in Erinnerungen bleiben mir dabei all die positiven Reaktionen auf das filigrane Kunstwerk. Teenies, welche stehen bleiben und den Kopf verrenken, Bürger welche einem nett zusprechen und so viel Miteinander und Wertschätzung… ich würde direkt auch die andere Wandseite malen!

Eindrücke aus dem Entstehungsprozess

Pressespiegel: Das schreibt die Presse

Im Interview mit Nathalie Schelle vom Kreisboten wurde die Gestaltung der Zederpassage erwähnt. Vor allem aber konnte ich einen Ausblick auf die Möglichkeiten von urbaner Kunst in Kleinstädten geben. Der Artikel ist wirklich lesenwert und ich lege jedem ans Herz, diesen weiterzuteilen. Außerdem konnte ich einen Ausblick auf das folgende Jahr geben!